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Wie geht WOOP?

Wie kann ich WOOP erlernen?

Diese Seite bietet eine Vielzahl von Ressourcen, die dir helfen, WOOP zu üben – online, zu Hause oder unterwegs. Probiere unsere Mobile App aus und lass dich Schritt für Schritt durch den WOOP-Prozess führen. Sieh dir unsere Videos an, um mehr über WOOP zu erfahren und wie du es in deinem eigenen Leben anwenden kannst. Du bleibst lieber offline? Lade unser WOOP-Kit herunter und drucke dir deine eigenen WOOP-Anleitungen aus.

 

Die WOOP App

Laden Sie die App kostenlos für Android oder iOS runter!

Die WOOP-App ermöglicht es Ihnen, die Imaginationstechnik WOOP (Wish, Outcome, Obstacle, Plan) anzuwenden und zu üben. Sie können Ihre Wünsche speichern und Ihren persönlichen Fortschritt bei der Wunscherfüllung dokumentieren. WOOP wird Ihnen helfen, Ihre wichtigsten Wünsche zu finden und sie dann zu realisieren, Prioritäten zu setzen und das zu erreichen, was Ihnen wirklich am Herzen liegt.

Was kann ich mit der App machen?

Die Hauptfunktion der App ist Sie durch die vier Schritte (Wish, Outcome, Obstacle, Plan) zu führen. Sie stellt sicher, dass Sie sich etwas Zeit nehmen (5-10 Minuten sind ausreichend) und die Reihenfolge der Schritte einhalten.

Die App ist in vielen Sprachen erhältlich!

Vielen Dank für diese einfache und wunderbare App - ich staune, was sich bewegt/bewegen lässt :)!
— Kathrin Rick

Die App ist auf Afrikaans, Arabisch, Chinesisch, Deutsch, Englisch, Farsi, Französisch, Griechisch, Holländisch, IsiNdebele, IsiXhosa, Italienisch, Japanisch, Polnisch, Portugiesisch, Russisch, Sepedi, Sesotho, Siswati, Spanisch, Tshivenḓa, Tagalog, Xitsonga und Zulu verfügbar.

 

WOOP Videos und Audios

Wie kann WOOP aussehen? In diesen beiden Videos können Sie sehen, wie Gabriele Oettingen zwei Personen durch ein WOOP führt und welche Art von WOOP sie für sich selbst kreieren.

Mehr Übungsvideos und Audios
 

 Das WOOP Manual

Das WOOP Manual stattet Sie mit allem aus, was Sie brauchen um WOOP zu lernen und in Ihrem täglichen Leben anzuwenden. Das WOOP Manual enthält sieben Dokumente zum Ausdrucken. Sie finden einen Überblick über WOOP, schriftliche und mündliche Anleitungen, eine Checkliste, FAQs und Informationen, wie Sie Ihre Pläne optimal aufstellen, eine kleine Erinnerungskarte, die Sie immer bei sich tragen können sowie eine Anleitung für WOOP in Gruppen.

Was ist im WOOP Manual enthalten?

  1. WOOP mental - leitet Sie mental durch ein WOOP

  2. WOOP schriftlich - leitet Sie durch ein schriftliches WOOP

  3. WOOP auf einen Blick - leitet Sie durch ein kurzes, schriftliches WOOP

  4. WOOP Check - gibt Hinweise zur Überprüfung Ihres WOOPs

  5. FAQ - häufig gestellte Fragen

  6. Verfeinern Sie Ihre Pläne - erklärt Ihnen drei verschiedene Arten Pläne aufzustellen

  7. WOOP in Gruppen - erklärt Ihnen, wie Sie WOOP in Gruppen nutzen können

Interesse am WOOP Manual?

Klicken Sie auf den Button und füllen Sie das Formular aus um das Manual herunterzuladen. 

Zum Download
 
 

Erfahrungen mit WOOP

WOOP ist über 30 Berufsjahre hinweg die größte Bereicherung meiner Arbeit als Ernährungstherapeutin mit übergewichtigen und adipösen Menschen.
— Ute Hantelmann, Hamburg
Ich wollte einfach nur mal Danke sagen ... ich woooooope gerne und es bringt einfach wirklich viel.
— W. Müller
Ich mache die W O O P Methode, wenn es eng wird
— Rudi Strele, Österreich

WOOP wird weltweit in über 100 Ländern eingesetzt. Auf dieser Seite können Sie mehr über die Erfahrungen der Menschen mit WOOP lesen.

Mehr Erfahrungsberichte
 

Häufig gestellte Fragen

BEREITE DICH AUF DEIN WOOP VOR

  • Bevor du mit WOOP startest, bedenke, dass diese Methode anders ist als andere Übungen: Sie erfordert eine freie Entfaltung von Gedanken und Bildern statt analytischem Denken. WOOP lädt dazu ein, sich Zeit zu nehmen und langsam vorzugehen, um dem Denken und der Vorstellungskraft Raum zu geben.

    Stelle sicher, dass du während der Übung ungestört bist. Entspann dich erstmal, bevor du dein WOOP beginnst. Dies ist deine persönliche Zeit, während der alles andere warten kann. Lasse deine Gedanken zur Ruhe kommen und schaffe Raum für deine inneren Bilder.

  • Das kommt darauf an. Es hängt davon ab, inwieweit du schon WOOP-Experte bist, welche Art von Wunsch du identifizieren möchtest, wie schnell du dich emotional mit der Zukunft und dem Hindernis verbinden kannst und wie sehr du auf WOOP fokussiert bist.

    Je erfahrener du mit WOOP bist, desto weniger Zeit brauchst du. Aber selbst WOOP-Experten brauchen manchmal länger, um ihren Wunsch, ihr Ergebnis, ihr Hindernis oder ihren Plan zu identifizieren. Nimm dir Zeit!

    Ein WOOP kann relativ schnell erstellt werden, wenn der Wunsch klar und dringend ist und es um einen vertrauten Kontext geht. Für tiefgreifende Lebensentscheidungen nimm dir mehr Zeit und mache ruhig mehrere WOOP-Durchgänge. So kannst du weitere Facetten deines Wunsches, Ergebnisses, Hindernisses und Plans erkunden.

    Für akute Herausforderungen kann ein WOOP manchmal sogar in nur 30 Sekunden erstellt werden. Wichtig dabei ist, dass du eine emotionale Verbindung zu deinem Wunsch, Ergebnis, Hindernis und Plan spürst.

  • Verwende den Zeitrahmen, der für dich im Moment für die Wunschfindung am geeignetsten erscheint. Kürzere Zeiträume ermöglichen es, Wünsche zu WOOPen, die dein tägliches Leben verbessern. Sie helfen dir, sofort zu handeln. Längere Zeiträume ermöglichen es dir, umfangreichere Wünsche zu WOOPen, die dein Leben noch nachhaltiger beeinflussen können.

  • Die WOOP-Übung lässt sich sowohl schriftlich als auch mental durchführen – oder in einer Kombination beider Formen. Wenn du die schriftliche Methode bevorzugst, kannst du die Vorlage aus dem WOOP-Kit herunterladen, das auf www.woopmylife.org zur Verfügung steht. Diese Vorlage kann dir auch beim mentalen Durchspielen helfen. Falls du beide Formen kombinieren möchtest, kannst du das WOOP-Kit oder die WOOP-App nutzen. Wichtig ist, dass du die Form wählst, die dir am besten liegt. Denk nur daran, deinen Wunsch, das Ergebnis, das Hindernis und den Plan klar zu spezifizieren. Selbstverständlich kannst du je nach Situation jeweils die Form nutzen, die dir gerade am besten erscheint.

WOOP IM ALLTAG

  • Du kannst jeden Wunsch, den du hast, WOOPen, egal ob er kurz- oder langfristig, trivial oder lebensverändernd ist, nur dich selbst oder deine Beziehungen zu anderen betrifft. Du kannst WOOP für Wünsche in allen Lebensbereichen verwenden: beruflich, zwischenmenschlich, deine Fitness oder jeden anderen Lebensbereich betreffend. Du kannst es zum Beispiel auch verwenden, um eine neue Perspektive zu gewinnen, mit deinen Emotionen zurechtzukommen oder wenn du das Gefühl hast festzustecken. Du kannst Wünsche allein, zusammen mit einer vertrauten Person, mit deinem Team oder mit deiner Gruppe WOOPen. Du kannst WOOP verwenden, wenn du dich unwohl, nervös oder fehl am Platz fühlst und nicht weißt, was du als nächstes tun sollst. Wenn du Wünsche WOOPst, die außerhalb deines Handlungsspielraums liegen, hilft dir WOOP, diese Situation zu erkennen und es zeigt dir, wie du deinen Wunsch anpassen, auf einen besseren Zeitpunkt verschieben oder loslassen kannst. So bekommst du den Kopf frei für vielversprechendere und realisierbarere Wünsche.

  • WOOP wirkt am besten, wenn du alle Schritte von WOOP in der vorgesehenen Reihenfolge durchläuft. Wenn du mit deinem WOOP unzufrieden bist, erstelle ein neues WOOP. Du kannst denselben, oder einen anderen Wunsch WOOPen.

    Während des Erstellens eines WOOPs können Sie jederzeit mit der Zurück-Taste einen Schritt zurückgehen und Ihre Einträge ändern. Zudem gibt es bei der Erstellung des Plans durch den „Bearbeiten“-Button die Möglichkeit den Plan anzupassen.

    Beim Erstellen eines WOOPs kannst du jederzeit mit der Zurück-Taste einen Schritt zurück gehen und deine Eingaben ändern. Zudem bietet dir der ‚Bearbeiten‘-Button (kleiner Stift) die Möglichkeit, den Plan anzupassen.

  • Nachdem du die vier Schritte – „Wunsch, Ergebnis, Hindernis und Plan“ – durchlaufen hast, ist WOOP für diesen Wunsch abgeschlossen und muss nicht erneut durchgeführt werden. Du kannst das WOOP-Überprüfen-Tool nutzen, um deinen WOOP zu checken. Gehe dafür auf den Menüpunkt „Zeitstrahl“, wähle deinen letzten WOOP aus und klicke auf WOOP überprüfen. Wenn du mit deinem WOOP nicht zufrieden bist, erstelle einen neuen WOOP. Du kannst denselben Wunsch nochmal WOOPen oder einen anderen.

  • Du kannst so oft WOOPen, wie du Wünsche hast. Unsere Wünsche entstehen aus Bedürfnissen, die sich immer wieder verändern. Ebenso verändern sich die Hindernisse, sie resultieren ja aus unseren Erfahrungen. Deshalb ist es sinnvoll, regelmäßig neue WOOPs zu erstellen. Baue WOOP in deinen Alltag ein – je häufiger du WOOPst, desto besser wird dein Gespür für die WOOP-Übung und das Erstellen der einzelnen Schritte.

    Wenn du deinen Wunsch erfüllt hast, verschwinden die nicht bewussten Prozesse, die WOOP so effektiv machen.

    Wenn du das Gefühl hast, dass du dein Wunsch ganz oder teilweise erfüllt hast, kannst du einen weiteren WOOP erstellen, um weiterhin an der Erfüllung deines Wunsches zu arbeiten.

SICH WOOP ZUR GEWOHNHEIT MACHEN

  • Wenn du die WOOP-Übung verinnerlichst und sie zur Gewohnheit machst, hilft es dir bewusster zu leben, dein Leben besser zu gestalten und dich auf stressige Situationen vorzubereiten. Vielleicht kannst du das tägliche WOOPen mit einer bereits bestehenden Gewohnheit verbinden, wie dem morgendlichen Kaffee, dem Weg zur Arbeit oder mit der Mittagspause. Alternativ kannst du die Gewohnheit auch neu etablieren, indem du einen ruhigen Moment und einen geeigneten Ort in deinem Alltag aussuchst. Du kannst dir auch in der WOOP-App eine Erinnerung einstellen.

  • Sobald das regelmäßige Erstellen von WOOPs zur Routine geworden ist, wirst du möglicherweise den Wunsch verspüren, die WOOP-Übung weiterhin wie gewohnt durchzuführen. Unterbrechungen im Alltag – etwa durch Urlaub, Zeitdruck oder andere Veränderungen – könnten dann als störend empfunden werden. In solchen Fällen ist es hilfreich, möglichst schnell wieder in deine WOOP-Gewohnheit zurückzufinden. Du kannst auch den Wunsch, deine tägliche WOOP-Gewohnheit beizubehalten, WOOPen.

  • In stressigen oder erschöpften Momenten fühlen wir uns manchmal zu kraftlos, um eine WOOP-Übung durchzuführen. Sei in solchen Situationen geduldig mit dir selbst. Nimm dir Zeit, einen Wunsch zu finden, der dich wirklich berührt – das allein ist schon ein großer Schritt. Hast du diesen Wunsch erst einmal gefunden, gehe die drei anderen WOOP-Schritte weiter durch. Du wirst merken, dass es leichter ist, als du denkst.

  • In stressigen Zeiten neigen wir dazu, uns selbst gegenüber kritisch zu sein und über unsere Situation zu grübeln. WOOP hilft dabei, den Fokus weg von uns selbst zu lenken und hin zur Welt um uns herum. Die WOOP-Übung ist inhaltsunabhängig und neutral und nicht bewertend. Die WOOP-Übung lenkt unseren Blick nach außen – du brauchst weder in den Spiegel zu schauen noch ein „Selfie“ zu machen. WOOP kann dir dabei helfen, Wünsche und Probleme zu erkennen, aktiv anzugehen und deinen Lebensweg zu gestalten.

WUNSCH (WISH)

  • Starte mit dem Wunsch, der dir am meisten am Herzen liegt – einem Wunsch, der für dich gerade besonders wichtig ist. Nimm einen Wunsch, der zwar herausfordernd ist, den du dir aber auch erfüllen kannst. Die anderen Wünsche kannst du danach WOOPen.

  • Oft sind es die großen Wünsche, die in uns die meiste Leidenschaft entfachen. Wenn dir ein Wunsch zu groß erscheint, kannst du versuchen, ihn in mehrere kleineren Wünsche aufzuteilen. Oder hinterfrage dein Hindernis und brich es runter auf ein Hindernis, bei dem du direkt heute noch ins Handeln kommst. Du kannst dich auch fragen, wann tritt mein Hindernis das nächste Mal auf? Nächste Woche? Morgen? Oder vielleicht heute Abend schon?

  • Du kannst herausfinden, wie wichtig ein Wunsch für dich ist, indem du das beste Ergebnis identifizierst und es dir lebendig vorstellst. Nimm dir Zeit, wenn du dir das bestmögliche Ergebnis vorstellst und erfühle, ob dich die Vorstellung nach vorne zieht oder sich eher lau anfühlt. Wenn du dich nicht wirklich für das Ergebnis des Wunsches begeistern kannst, finde einen neuen Wunsch und starte die WOOP-Übung von vorne.

  • Gib dir Zeit! Sei geduldig und horche in dich hinein. Trau dich, deine Komfortzone zu verlassen, solange der Wunsch für dich erreichbar erscheint. Es muss nicht der perfekte Wunsch sein – wähle einfach einen, bei dem du das Gefühl hast, ihn wirklich in Angriff nehmen zu wollen.

ERGEBNIS (OUTCOME)

  • Dafür gibt es drei Gründe: Erstens hilft es dir zu erkennen, ob du den passenden Wunsch gefunden hast. Wenn dich die Vorstellung des Ergebnisses begeistert, bist du auf dem richtigen Weg. Zweitens gibt dir diese Vorstellung eine klare Richtung für dein Handeln. Drittens ist die Vorstellung des Ergebnisses entscheidend für die nicht bewussten Prozesse, die dafür sorgen, dass du deinen Wunsch tatsächlich in die Tat umsetzt.

  • Das Erfühlen eines wichtigen, herausfordernden aber für dich machbaren Wunsches ist der Grundbaustein von WOOP. Wenn du einen solchen Wunsch gefunden hast, bist du dir aber vielleicht immer noch nicht ganz sicher, ob er dir wirklich am Herzen liegt. Indem du das beste Ergebnis identifizierst, das heißt, dich frägst, wie du dich fühlen würdest, wenn dein Wunsch in Erfüllung ginge und dir dann das Ergebnis oder Gefühl lebhaft vorstellst, erkennst du, ob du einen Wunsch gefunden hast, der dir wirklich am Herzen liegt.

    Das Identifizieren und Vorstellen des Ergebnisses sind auch bedeutsam, um die Richtung des Handelns aufzuzeigen und die nicht bewussten Prozesse in Gang zu bringen, die dann zum Handeln führen.

  • Nicht unbedingt. Es kann auch ein lang ersehntes Ergebnis oder eine Konsequenz der Wunscherfüllung sein. Wenn du jedoch erkennst, wie du dich nach der Verwirklichung des Wunsches fühlen würdest, wird dir klar, ob dir die Erfüllung des Wunsches wirklich wichtig ist.

  • Wenn du feststellst, dass die Erfüllung deines Wunsches dich nicht wirklich begeistert, überdenke deinen Wunsch. Vielleicht findest du einen alternativen Wunsch, der denselben Zweck erfüllt, vielleicht kannst du deinen Wunsch anpassen, um ihn spannender zu gestalten, oder du entdeckst einen neuen Wunsch, der dir mehr am Herzen liegt als der ursprüngliche.

HINDERNIS (OBSTACLE)

  • Dafür gibt es drei Gründe: Erstens gibt es uns die Energie, die wir brauchen, um unseren Wunsch zu verwirklichen. Zweitens eröffnen sich uns kreative Wege, unser Hindernis zu überwinden. Drittens spielt die gedankliche Vorstellung des Hindernisses eine zentrale Rolle für die nicht bewussten Prozesse, die uns dabei unterstützen, das Hindernis zu bewältigen und unserem Wunsch näherzukommen.

    Auf den ersten Blick neigen wir dazu, eher äußere als innere Hindernisse zu sehen. Äußere Hürden, etwa institutionelle Rahmenbedingungen, der Arbeitgeber oder die Familie, lassen sich oft nur schwer verändern. Aber wir selbst können uns verändern!

    Wir können uns fragen, wie wir zu diesen äußeren Hindernissen stehen. Fühlen wir uns zum Beispiel von einer Institution enttäuscht, ärgern wir uns über unseren Arbeitgeber oder sind wir ungeduldig mit unserer Familie? Wenn wir diesen Gefühlen in uns nachspüren, können wir dem eigentlichen inneren Hindernis auf die Spur kommen.

  • Niemand kennt dich so gut wie du selbst und niemand kann besser erspüren, was in dir dich davon abhält, deinen Wunsch zu verwirklichen. Vielleicht gibt es mehrere innere Hindernisse. Für den Moment genügt es, eines zu finden, das sich wesentlich anfühlt.

    Sei ehrlich mit dir und versuche tiefer zu schürfen. Frag dich zum Beispiel: „Warum fühle ich mich müde?“, „Warum habe ich keine Zeit?“ oder „Warum fehlt mir die Motivation?“ Vielleicht stellst du fest: „In anderen Situationen geht es mir doch anders!“

    Ein bedeutsames inneres Hindernis zu erkennen, kann emotional sein – lass das zu. Du wirst ein zentrales inneres Hindernis daran erkennen, dass du plötzlich ganz klar spürst: „Ja! Genau das steht mir im Weg!“

  • Denk daran: Du suchst nach einem inneren Hindernis. Wenn wir Hindernisse in uns selbst erkunden, stoßen wir meist auf solche, die wir beeinflussen und überwinden können. Auf unsere Umgebung haben wir oft nur begrenzten Einfluss. Was wir jedoch verändern können, ist wie wir mit unserer Umgebung umgehen. Suche nach einem inneren Hindernis, das es dir ermöglicht, mit deiner Umgebung konstruktiv umzugehen.

    Falls es dir schwerfällt, ein überwindbares Hindernis zu finden, versuche, dein Hindernis in kleinere, näherliegende und besser handhabbare Teilhindernisse zu zerlegen. Erleichtern kannst du dir diesen Prozess, indem du tiefer gehst und dich fragst, welches innere Hindernis eigentlich hinter dem von dir benannten steckt. Es kann eine Emotion, eine Überzeugung oder eine Gewohnheit sein – oder irgendetwas, das im Kern dafür verantwortlich ist, dass du deinen Wunsch nicht angehst.

    Wichtig ist auch, dass du dir klar machst, wo und wann dein inneres Hindernis das nächste Mal auftritt. Wenn du dir dann das Hindernis –so wie es bald auftreten wird, lebendig in der jeweiligen Situation vorstellst, werden dir kreative Ideen kommen, wie du mit deinem Hindernis konstruktiv umgehen kannst.

  • Wenn du nach all diesen Überlegungen zu dem Schluss kommst, dass das Hindernis tatsächlich unüberwindbar ist, kannst du deinen Wunsch anpassen, seine Erfüllung auf einen passenderen Zeitpunkt verschieben – oder ihn ganz loslassen und deine Aufmerksamkeit und deine Energie auf einen anderen, vielversprechenderen und machbareren Wunsch richten.

PLAN (PLAN)

  • Hindernisses und meinem Plan?

    Um einen wirkungsvollen „Wenn [Hindernis], dann werde ich [Handlung]“-Plan zu erstellen, müssen wir zunächst einen spezifischen, effektiven Weg finden, um das Hindernis zu überwinden. Also, entweder eine konkrete Handlung, die wir ausführen können, oder einen hilfreichen Gedanken, den wir uns sagen können. Diese „Handlung oder Gedanke“ wird Handlung genannt. Wenn wir sie in die Struktur „Wenn [Hindernis], dann werde ich [Handlung]“ einbetten, wird daraus der Plan.

  • Ja, es gibt zwei weitere Plan-Typen:

    Das Hindernis verhindern, bevor es entsteht:
    Eine Möglichkeit besteht darin, das Hindernis gar nicht erst aufkommen zu lassen. Der passende Plan lautet: „Wenn [Gelegenheit]…, dann handle ich, um mein Hindernis zu verhindern.“

    Eine Gelegenheit nutzen, um dem Wunsch direkt näherzukommen:
    Du kannst auch gezielt eine günstige Situation nutzen, um deinen Wunsch direkt anzugehen. Der entsprechende Plan lautet: „Wenn [Gelegenheit]…, dann handle ich, um meinen Wunsch zu erfüllen.“

    Weitere Informationen zu diesen Plan-Typen findest du im WOOP-Kit auf dieser Seite.

  • Sehr spezifisch! Deine Handlung sollte kurz, prägnant und konkret sein. Um eine passende Handlung zu finden, überlege dir genau, wann und wo dein Hindernis als nächstes auftreten wird – heute Nachmittag? Heute Abend? Am Wochenende?

    Versetze dich gedanklich in diese Situation und finde eine ganz konkrete, sofort umsetzbare Handlung oder einen hilfreichen Gedanken, den du dir sagen kannst, um dein Hindernis zu überwinden.

    Oft ist die wirksamste Handlung überraschend einfach!

  • Vielleicht fallen dir mehrere Handlungen oder Gedanken ein, mit denen du dein Hindernis überwinden könntest. Für deinen Plan solltest du dich aber auf eine ganz spezifische Handlung oder einen bestimmten Gedanken festlegen. Wähle die Handlung, die für dich am umsetzbarsten und wirksamsten erscheint. Überlege dir, wann dein Hindernis voraussichtlich das nächste Mal auftauchen wird – das hilft dir dabei, eine Handlung zu finden, die realistisch und wirkungsvoll ist. Formuliere deine Handlung oder deinen Gedanken spezifisch, klar und konkret.

  • Jeder WOOP enthält genau einen spezifischen Plan. Du kannst aber jederzeit mehrere WOOPs zu demselben Wunsch machen. Wichtig ist nur, dass du dabei immer die vier Schritte in der richtigen Reihenfolge durchgehst: Wunsch, Ergebnis, Hindernis, Plan.