Contact Us

Use the form on the right to contact us.

You can edit the text in this area, and change where the contact form on the right submits to, by entering edit mode using the modes on the bottom right. 

         

123 Street Avenue, City Town, 99999

(123) 555-6789

email@address.com

 

You can set your address, phone number, email and site description in the settings tab.
Link to read me page with more information.

Copy of Start

WOOP ist eine praktische, evidenz-basierte mentale Strategie, die Menschen einsetzen können, um ihre Wünsche zu identifizieren und zu erfüllen und Gewohnheiten gezielt zu verändern.

 
 
 

Die Strategie basiert auf über 20 Jahren wissenschaftlicher Forschung und hat sich über verschiedene Altersgruppen und Lebensbereiche hinweg als wirksam erwiesen. In der wissenschaftlichen Literatur ist WOOP unter der Bezeichnung des Mentalen Kontrastierens mit Wenn-Dann-Plänen (englisch: Mental Contrasting with Implementation Intentions, MCII) bekannt.

 

 

Gesundheit

 

  • Durch WOOP verdoppelten Personen ihre regelmäßige sportliche Aktivität über einen Zeitraum von vier Monaten und sie aßen auch nach zwei Jahren noch 30% mehr Obst und Gemüse als die Kontrollgruppe. — Stadler, Oettingen, & Gollwitzer, 2009, 2010

  • WOOP verhalf chronischen Schmerzpatienten noch drei Monate über ihre Rehabilitation hinaus körperlich aktiver zu sein. — Christiansen, Oettingen, Dahme, & Klinger, 2010

  • WOOP half Diabetes-Typ-II-Patienten, ihr Diabetesmanagement zu verbessern. — Adriaanse, De Ridder, & Voorneman, 2013

  • WOOP ist eine nützliche Strategie, um Zielverfolgung bei Depressionen zu erleichtern und kann eine nützliche Ergänzung zu Interventionen sein, die auf eine Verhaltensaktivierung abzielen. — Fritzsche, Schlier, Oettingen, & Lincoln, 2016

  • Die WOOP-Strategie erhöhte die körperliche Aktivität und den Gewichtsverlust von Schlaganfallpatienten im Laufe eines Jahres.— Marquardt, Oettingen, Gollwitzer, Sheeran, & Liepert, 2017

Zwischenmenschliche Beziehungen

 

  • WOOP erhöhte die Toleranz und die soziale Veranwortlichkeit gegenüber Mitgliedern vorurteilsbehafteter Gruppen. — Oettingen, Mayer, Thorpe, Janetzke, & Lorenz, 2005

  • In romantischen Beziehungen reduzierten Partnerinnen und Partner mithilfe von WOOP unsicherheitsbasiertes Verhalten (z.B. das Kontrollieren der Anrufliste des Partners) und stärkte die Bindung in der Beziehung. — Houssais, Oettingen, & Mayer, 2013

  • WOOP führte dazu, dass Personen in Verhandlungsszenarien mehr integrative Lösungen fanden und sich fairer verhielten. — Kirk, Oettingen, & Gollwitzer, 2013

  • In sechs experimentellen Studien schwächte die Selbstregulierungsstrategie der mentalen Kontrastierung die negativen Emotionen ab, die durch positive Fantasien über eine verlorene kontrafaktische Vergangenheit ausgelöst wurden, insbesondere Enttäuschung, Bedauern und Ärger. — Krott & Oettingen, 2018

 

Akademische Leistung

 

  • Studierende, die WOOP einsetzten, erhöhten ihr Maß an Anstrengung für die Vorbereitung auf standardisierte Tests um 60%. — Duckworth, Grant, Loew, Oettingen, & Gollwitzer, 2011

  • Nach dem Erlernen von WOOP gingen Schülerinnen und Schüler aus benachteiligten Bevölkerungsschichten regelmäßiger in den Unterricht und verbesserten ihre Noten. — Duckworth, Kirby, A. Gollwitzer, & Oettingen, 2013

  • Mithilfe von WOOP fiel es Kindern mit einem erhöhten Risiko für ADHS leichter ihre Hausaufgaben zu machen. — Gawrilow, Morgenroth, Schultz, Oettingen, & Gollwitzer, 2013

  • Teilnehmer, die eine kurze WOOP-Übung zu einem wichtigen akademischen Thema absolvierten, investierten ungefähr doppelt so viele Stunden in die Planung wie die Teilnehmer in der Kontrollgruppe. — Oettingen, Kappes, Guttenberg, & Gollwitzer, 2015

  • WOOP hat das zielgerichtete Lernen bei angehenden Anästhesisten erheblich verbessert und kann eine nützliche Strategie zur Steigerung des selbstgesteuerten Lernens sein. — Saddawi-Konefka, Baker, Guarino, Burns, Oettingen, Gollwitzer, & Charnin, 2017

 

WOOP, in der Wissenschaft auch bekannt unter dem Namen Mental Contrasting with Implementation Intentions (MCII), ist in allen Bereichen anwendbar, in denen man sein Verhalten ändern möchte – sei es in Bezug auf die Gesundheit und den Umgang mit Krankheiten, in Bezug auf Erfolg bei der Arbeit oder in der Schule, in Bezug auf die Beziehungen zu Familie und Freunden oder allgemein, um eine höhere Lebenszufriedenheit zu erlangen. Von WOOP profitieren Menschen, die das Gefühl haben, festzustecken und die nicht wissen, wie sie weitermachen sollen. Genauso hilft es Menschen, die zwar nicht wirklich unzufrieden sind, ihr Potential aber dennoch weiter ausbauen möchten. WOOP ist für alle Menschen geeignet, die mit einer Herausforderung konfrontiert werden oder einer schwierigen Veränderung gegenüber stehen. 

Letztendlich kann WOOP uns allen helfen. Wir alle brauchen hin und wieder Unterstützung dabei, uns selbst zu regulieren, damit wir nicht nur unsere alltäglichen Pflichten, sondern auch langfristigere Ziele angehen, an ihnen dranbleiben und sie erfolgreich realisieren. Sie werden merken, dass Sie sich durch das Lernen und die Anwendung von WOOP motivierter und qualifizierter im Kontakt mit Ihren Mitmenschen fühlen werden, dass Sie Ihrer Umwelt auf eine neue Art begegnen und die Dinge neu angehen werden. All dies durch die einfache, aber bahnbrechende Frage: Was hält Sie davon ab, Ihren Wunsch zu erreichen?

 
Translation from English: Gabriele Oettingen // Bettina Schwörer // Gunnar Brodersen

Impressum II Datenschutz